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Psychomotorik

Der Begriff Psychomotorik kennzeichnet die funktionelle Einheit psychischer und motorischer Vorgänge.Es ist eine enge Verknüpfung des körperlich-motorischen mit dem geistig-seelischen. Die psychomotorische Erziehung geht davon aus, dass erst durch vielseitige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen die Grundlage für eine harmonische Persönlichkeitsentwicklung geschaffen werden. Über Wahrnehmungserfahrungen werden Lernprozesse in Gang gesetzt, durch die nicht nur die motorischen, sondern auch die kognitiven und sozialen Handlungsfähigkeiten erweitert werden. (Renate Zimmer 1990)

Ziele der Therapie

  • Körperschema vom eigenem Körper entwickeln
  • körperliche Grenzen erfahren
  • eigene motorische Möglichkeiten entwickeln ausprobieren und verbessern
  • durch selbstständiges Handeln Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu gewinnen
  • mit Sinneswahrnehmung die Umwelt begreifen Materialerfahrung sammeln, sich diesen anpassen oder sie sich passend machen
  • über Bewegung mit einander zu kommunizieren, mit einander und gegeneinander spielen,
  • Rücksichtnahme und das gemeinsame Spiel zu akzeptieren

Indikationen für eine Therapie

  • motorische Probleme (Koordination, Gleichgewicht, Graphomotorik)
  • erhöhter geringer Muskeltonus
  • Antriebsarmut oder Überaktivität
  • mangelnde Bewegungsplanung
  • Wahrnehmungsprobleme
  • gestörte Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • mangelndes Körperbewusstsein
  • Sprachauffälligkeiten
  • Aufmerksamkeitsdefizite,
  • Konzentrationsprobleme,
  • geringes Selbstvertrauen
  • Leistungsverweigerung
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • körper- und geistige Behinderung
  • psychosomatische Probleme
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